Ausbildung
Gesangsstudium an der Hochschule für Musik
und Darst. Kunst in Frankfurt-Main.
Gesangslehrer war Prof. Martin
Gründler.
Opernschule am Haus.
Liedklasse von Prof. Charles Spencer.
Verschiedene Opernproduktionen innerhalb des Studiums.
In der Saison
1996/97 Mitglied des Opern-Studios der Deutschen Oper am Rhein,
Düsseldorf. Einsatz in laufende, wie neue Produktionen am
Haus sowie in Studioproduktionen wie „Cosi fan tutte“,
Mozart und „Das Wachsfigurenkabinett“, K.A.Hartmann.
Von 1997-2002 Fortführung der Gesangsstudien bei Patricia
McCaffrey, New York. Seit 2002 mit Neil Semer, London, New York,
Frankfurt.
Stipendien
Meisterklassekurs mit Paul Esswood bei der Händelakademie,
Karlsruhe mit Barockgestik und -tanz. Opernfestival in Weikersheim,
jeunesse musical, mit dem Opern-Musical „Strannik“ (Welturaufführung)
Arbeit
Ralf Simon sang bei den Festivals in Zwingenberg (Chateauneuf)
und in der Szeneproduktion der „Entführung“ bei
den Salzburger Festspielen 1997. Er arbeitete mit dem Ensemble
Modern unter Arturro Tamayo und trat auf in "L’Incoronazione
di Poppea" unter Michael Schneider. Seine umfassenden Konzerttätigkeiten führten ihn nach Zürich (Lully’s Armide),
Israel (Händels Messias), Riga und Tallinn (Monteverdi's Marienvesper), Paris (Johannispassion, Bach)
und Portugal. Er arbeitete mit den Pianisten
Malte Kroidl und Stefan Irmer in Deutschland und England.
Von der Saison 1997/98 bis 1998/99 war er engagiert am Bremer Theater,
wo er, unter dem Dirigat von GMD Günther Neuhold und Massimo
Zannetti und anderen, eine große Bandbreite von Tenorpartien
gesungen hat, wie Jaquino im Fidelio, Tony in der West Side Story, Steuermann im Holländer, Ausschnitte aus
Rossini-Opern (Comte d’Ory, Cenerentola) und Mozart (Don
Giovanni, Entführung) bei verschiedenen Gala und er kreierte
zwei neue Rollen in Welt-Premieren von modernen Opern von Marcello
Panni („The Banquett“, Jean Cocteau) und K.Kalitzke
(„Molière“, Mouarron).
Von 1999 an ist Ralf Simon freiberuflich. Er sang den Hans in der „Verkauften
Braut“ und den Boris in Janaceks „Katja Kabanova“ am
Landestheater Schleswig-Holstein. Er gastierte als „Oronte“ in
Händels „Alcina“ am Theater Oldenburg und sang
u.a. in Münster, Wiesbaden, Nordhausen, Kiel und Dortmund.
Weitere Rollen sind Paolino in „Il matrimonio segreto“ von
Cimarosa und Ermanno in Rossinis erster abendfüllenden Oper „L’equivoco
stravagante“ sowie der „Idomeneo“ in Mozarts
gleichnamiger Oper im Kloster Altenberg bei den Mittelhessischen
Kulturtagen.
In 2004 debutierte Ralf Simon als „Grimoaldo“ in Händels „Rodelinda“ am Staatstheater Darmstadt und bei den Offenbachiaden in der Frankfurter Oper sowie als Fritz in „Die Großherzogin von Gerolstein“ in Nürnberg. In 2005 sang er an der Oper Frankfurt im „L’Orfeo“.
Sein Rollendebut als Tamino gab Ralf Simon im Jahr 2006 in einer Inszenierung am Goetheanum, Dornach. Außerdem war er wieder Gast an der Oper Frankfurt für "Death in Venice" (Britten). In der Tonhalle Zürich konzertierte Ralf im Elias von Mendelssohn-Bartholdy.
Für 2007 lud ihn die Staatsoperette Dresden ein für "Das Spitzentuch der Prinzessin" (Johann Strauss). Dort wird Ralf Simon Ensemblemitglied für die Spielzeiten 07/08 und 08/09 und singt den „Alfred“ in "Die Fledermaus" und Candide in „Candide“ (Bernstein), Piquillo in Offenbachs „Perichole“ und nimmt bei CPO die Operetten „Spitzentuch der Königin“ und „Perichole“auf CD auf.
2009: Wieder freiberuflich singt Ralf zurzeit den Tamino in der „Zauberflöte“ von Axel Köhler (Regie) und dem Dirigat von Ernst Theis an der Staatsoperette Dresden.
Das Stadttheater Gießen lädt ihn als Gast für die Titelrolle des "Orlando Paladino" von J. Haydn. In Gießen singt er seit September in der Zauberflöten-Inszenierung von Gerd Heinz seinen dritten Tamino. Soeben hat er mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Howard Griffith eine CD eingespielt von Gustave Kerker
Auszüge aus: "Burning to Sing, or Singing to Burn", und "Die oberen Zehntausend".
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